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NL: Mit viel (Spiel-)Freude zu neuen Ufern!

  • Unbekannt
  • vor 3 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 22 Stunden

Die erste Mannschaft des SHC Grenchen-Limpachtal. Oder: Wenn sich vieles ändert - wobei bei einigen nur die Gesichter etwas älter oder die Haare grau(er) werden.


Die letzte Saison war Licht und Schatten zugleich. Das Positive war sicherlich, dass das Team nie in den Abstiegskampf geraten ist, die Playoffs früh sichern konnte. Und lange Zeit gar um den Heimvorteil in der ersten Playoffrunde kämpfte. Das Negative kann dabei nahtlos angeführt werden: denn der Heimvorteil wurde verpasst, und in der ersten Playoffrunde bedeutete ein (zu) starkes Kernenried frühzeitig Saisonende.


Der Sportchef hatte danach einiges zu tun. Mit Nick Schnyder hat sich der langjährige Rückhalt zwischen den Pfosten der Grenchner für eine Rückkehr in seine Heimat entschieden. Er hat sich den Entscheid indes nicht leicht gemacht. Und war auch bei diesem Schritt äusserst fair: Er informierte den SHC Grenchen-Limpachtal frühzeitig und ehrlich über seinen Transfer zu den Horgenberg Hammers. Und sorgte damit auch dafür, dass der Verein genügend Zeit hatte, um die Nachfolge zu regeln.


Mit Jirka Vanis Petr Lehner verlor der SHC Grenchen-Limpachtal seine beiden Importspieler aus der Tschechischen Republik. Beide haben ihr Engagement in Grenchen aufgrund persönlicher Gründe beendet.

Den Verein ebenfalls verlassen haben dazu Michael Kummli und Kay Mattli. Florian Duppenthaler indes spielt neu in der zweiten Mannschaft des SHC Grenchen-Limpachtal. Er ergänzt dort das Goalieduo und kann seine Erfahrung einbringen. Dazu kommt Jamie Fries, der vorübergehend eine Auszeit nimmt.


Von Problemen mochte man in Grenchen indes nicht sprechen. Sondern von Chancen, die sich bieten. Und die man nutzen wollte - und konnte. Dank der guten Beziehungen schaffte es der Sportchef mit seiner Crew Lösungen zu finden.

Allem voran schaffte man es, die Routiniers und aufstrebenden Jungtalente an Bord des Teams zu halten. Jara Pauer, Ronny Beeri oder Manuel Wyss schreiten dabei vorab. Und Jungspunde wie Lenny Canosa oder Benj Kohli sind wiederum ein Jahr älter geworden.



Daneben entschied man sich, ein Duo mit einem ausländischen Torhüter und einem flexibel einsetzbaren Feldspieler zu verpflichten.

Mit Marek Hroch konnte der Feldspieler frühzeitig fixiert werden. Dass nun mit Tomáš Keprt gar ein Torhüter aus dem selben Stammverein wie Marek Hroch verpflichtet werden konnte, macht vieles einfacher. Für den Verein wie auch für die beiden Spieler.


Die ersten Eindrücke der beiden neuen Vereinsmitglieder sind äusserst positiv. Sie haben sich wunderbar eingefügt - und versprechen einiges im Spiel mit dem Ball.



Daneben setzt der Verein weiter konsequent auf seine eigene Jugend. Mit Janis Bangerter und Yannis Christener werden zwei aus der eigenen Juniorenabteilung fix in die erste Mannschaft integriert. Die U18-Talente Silvan Arn, Janis Gaschen und Nik Röthlisberger werden weiter schrittweise an die National League herangeführt. Sie sind in der Mannschaft fix eingeplant und sollen im Schatten der Routiniers ihre nächsten Schritte machen.



Geblieben ist das Trainergespann. Mit Luca Uguccioni als Athletiktrainer, Simon Rindlisbacher als Coach und und Theo Grass als Betreuer konnten alle gehalten werden.


Der Ernst des Lebens beginnt für die erste Mannschaft am Samstag 12. September 2026. In der Vorrunde des Schweizer Cups trifft das Team auf die Reserven des SHC Belpa 1107. Die Partie startet um 14:00 Uhr in Belp.

Eine Woche später startet dann die National League. Für den SHC Grenchen-Limpachtal steht zum Auftakt eine Doppelrunde an. Am Samstagabend spielen die Jungs in Zug gegen die Oberwil Rebells (Anpfiff um 17:00 Uhr), tags darauf empfängt man den SHC La Chaux-de-Fonds um 14:00 Uhr zum ersten Heimspiel in Grenchen.


Zuvor testet die erste Mannschaft des SHC Grenchen-Limpachtal noch gegen den SHC Bettlach. Das Spiel wird am Dienstag, 8. September 2026 um 20:00 Uhr in Bettlach angepfiffen.


Die Stimmung im Team ist in den Trainings hervorragend. Es wird zusammen gelacht und gerackert. Man erfreut sich ab Missgeschicken anderer ebenso wie ab gelungenen Spielzügen.

Kurzum: Es macht Lust auf mehr - und verspricht so einiges für die anstehende Spielzeit.











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