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Damen: Wichtige Punkte im Kampf um die Playoffs

  • Nina
  • vor 1 Tag
  • 3 Min. Lesezeit

Nach einer neunwöchigen Spielpause konnten unsere Damen endlich wieder ein Meisterschaftsspiel bestreiten und dies gleich gegen die ungeschlagenen Damen aus Horgen. Am selben Wochenende stand zudem das Trainingsweekend auf dem Programm. Ziel dieses Weekends war es, sich gegenseitig besser kennenzulernen und den Teamspirit weiter zu stärken, zumal das Team aus vielen neuen Spielerinnen besteht und sich dadurch einige neue Konstellationen ergeben haben.

Ein nervöser Start war beinahe vorprogrammiert, weshalb die Grenchnerinnen zunächst vor allem in der Defensive gefordert waren, anstatt selbst offensiv Chancen zu erarbeiten. Bereits nach fünf Minuten gingen die Gäste aus Horgen verdient mit 1:0 in Führung. Doch nur zehn Sekunden später konnte Felicia Affolter zum 1:1 ausgleichen. Von da an zeigte das Team während rund 20 Minuten sehr gutes Streethockey. In der 9. Minute konnte Laura Kunz sogar den 2:1-Führungstreffer erzielen.

Rund vier Minuten vor der zweiten Pause liess die Konzentration des eigenen Teams spürbar nach. Die Laufbereitschaft nahm ab, die Personendeckung wurde nicht mehr konsequent durchgeführt, wodurch das Team erneut vermehrt unter defensiven Druck geriet. Kurz vor der Pause mussten sie innerhalb von nur 23 Sekunden zwei wirklich vermeidbare Gegentreffer hinnehmen. Der Schock sass tief und bis zum Spielende fand kaum eine Reaktion mehr statt. In der Pause stellte das Coaching-Duo auf zwei Linien um, doch die gewünschte Wirkung blieb leider aus. Man war nicht mehr in der Lage, die Damen aus Horgen konsequent unter Druck zu setzen. Stattdessen erzielten die Horgnerinnen noch zwei weitere Tore und bauten ihre Führung auf 5:2 aus.

Nur kurze Zeit nach dem 5:2 gelang der dritten Linie durch Laura Kunz den dritten Treffer zum Endstand von 3:5. Die Damen aus Horgen nahmen diese drei Punkte am Ende verdient mit nach Hause.

Das Fazit aus diesem Spiel:

Dieses sehr junge Team besitzt enormes Potenzial. Nun gilt es, sich Schritt für Schritt weiterzuentwickeln und sich kontinuierlich zu verbessern.



Eine Woche später stand bereits das nächste Meisterschaftsspiel gegen die Damen aus La Chaux-de-Fonds auf dem Programm. Das Coaching-Duo musste dabei auf nicht weniger als zehn Spielerinnen verzichten. Zu allem Überfluss fiel während des Einspielens auch noch eine weitere Spielerin aus und musste forfait geben.

Diese Ausfälle zwangen die Coaches zu einigen Umstellungen: Neue Linienkonstellationen mussten gefunden werden, und diesmal trat das Team im 4-gegen-4 Modus an, statt wie im letzten Spiel im 5-gegen-5 Modus. Diese Anpassungen prägten den Verlauf der Partie entscheidend. Die Startminuten waren leider auch in diesem Spiel nicht auf der Seite der Grenchnerinnen. Bereits nach gut einer Minute wurde eine Gegenspielerin vor dem Tor völlig vergessen, sodass sie den Abpraller ungehindert zum 0:1 einschieben konnte.

Nach und nach fanden die Damen aus Grenchen jedoch besser ins Spiel und erspielten sich etliche Chancen. Kurz vor der ersten Pause stand Amélie Hachen goldrichtig vor dem Tor und verwertete einen Abpraller zum verdienten 1:1-Ausgleich. Die Partie blieb insgesamt sehr ausgeglichen, kein Team konnte das andere über längere Zeit unter Druck setzen. In der 17. Minute erzielte Zoë Marbot ihren ersten Treffer für die Damen aus Grenchen und so stand es zu Beginn des zweiten Drittels 2:1. Doch La Chaux-de-Fonds glich diese Führung in der 20. Minute aus.

Kurz vor der zweiten Pause brachte Larissa Lüthi Grenchen wieder mit 3:2 in Front. Allerdings dauerte es nur wenige Sekunden, bis die Gegnerinnen erneut zum 3:3 ausgleichen konnten. Im letzten Drittel fielen keine weiteren Tore. Erneut versuchte das Coaching-Duo um Gerhard Christen und Beat Lüthi mit Linienumstellungen entscheidend Einfluss zu nehmen. Doch auch an diesem Tag blieb der Erfolg aus und so ging es nach 45 Minuten in die Verlängerung.

Nach einer überstandenen Unterzahl konnten kurz darauf die Grenchnerinnen in Überzahl agieren. Nur zehn Sekunden später erzielte Larissa Lüthi den viel umjubelten 4:3-Siegestreffer! Dieses Spiel gewannen sie verdient und sicherten sich damit zwei wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Qualifikation.

Dieses Spiel hat einmal mehr bewiesen, dass in diesem sehr jungen Team enorme Stärke steckt. Sobald das Team als Einheit auftritt, füreinander kämpft, sich gegenseitig unterstützt und nie den Glauben verliert, können sie auf dem Feld Grosses leisten.

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