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Erste Mannschaft siegt im Wallis Die erste Mannschaft des SHC Grenchen-Limpachtal siegt im letzten Auswärtsspiel der Qualifikation gegen den SHC Martigny mit 11:6. Damit bringen sich die Limpachtaler in eine gute Ausgangslage fürs letzte Spiel vor den Play-Offs. Zu hause kann man mit mindestens einem Punkt gegen die Sierre-Lions definitiv als vierter beenden und somit mit Heimvorteil in die Play-Offs starten. Die Ausgangslage vor dem letzten Qualispiel war für die Grenchner klar. Um jeden Preis wollte man den Sieg am Rhoneknie einfahren, um nicht die gute Ausgangslage um den vierten Platz noch zu verspielen. Die Grenchner starteten dementsprechend konzentriert in diese Partie, versuchten auf dem grossen Feld die Räume eng zu machen – so weit dies möglich war und dem Heimteam nicht all zu viele Chancen zuzugestehen, wusste man doch um deren Kaltblütigkeit im Abschluss. Im eigenen Angriff wusste man zudem um die Trumpfkarte „Schnelligkeit der Stürmer“ im eigenen Blatt. Und so benötigte Ludovic Tschantz nur gerade knapp drei Minuten, um den Torreigen zu eröffnen. Mit einer herrlichen Finte liess er den gegnerischen Torwart aussteigen und versenkte den Ball sicher im Tornetz. Und nach zehn Minuten kams gar noch besser, die Limpachtaler jubelten schon wieder: Youngstar Yannik Sterchi traf zum ersten seiner drei Tore. Doch danach schlichen sich auch bei den Gästen nach und nach einige Unachtsamkeiten im Spiel ein. Zwei individuelle Fehler in der eigenen Zone – zwei Gegentreffer. Den Unterschied wussten die Grenchner danach im Mitteldrittel zu erzielen. Mit 6:2 entschied man dieses für sich und lenkte das Spiel somit in die richtigen Bahnen. Wichtig war dabei sicherlich nicht nur die offensive Leistung, sondern auch die einmal mehr tadellose Leistung von Torwart David Fankhauser. Sein Formbarometer zeigt momentan klar nach oben und scheint just auf die wichtigste Zeit der Saison, die Playoffs und Entscheidungsspiele im Cup, seine Topform zu finden. Das letzte Drittel ähnelte danach stark einer Pflichtübung. Die Grenchner kontrollierten das Geschehen weitgehend und schaukelten den Vorsprung über die Zeit. Schlussendlich gewann man das letzte Quali-Auswärtsspiel klar und verdient mit 11:6.
Neben David Fankhauser stachen vor allem die beiden Angreifer Yannik Sterchi und Ludovic Tschantz aus dem starken Kollektiv der blau-weissen. Mit nicht weniger als sieben der insgesamt elf Toren waren die beiden spielstarken Stürmer massgeblich am Erfolg des Teams beteiligt. Dass Ludovic Tschantz sich dabei mehr über Sterchis dritten Streich freute als über seine eigenen Tore, ist auch keine Überraschung: War es doch der Treffer zum „Stängeli“ und zwischenzeitlichen 10:5.
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